9.10.2026

Das Lerndorf in Bausteinen

Ein Haus baut man nicht in einem Zug. Man baut es aus Stücken — und so finanziert man es auch.

Unsere neue Broschüre zeigt das Lerndorf zum ersten Mal von dieser Seite: aufgeteilt in Bausteine, von denen jeder einzeln übernommen werden kann. Ein Hochbeet im Schulgarten kostet 500 Euro. Ein Lernplatz für ein Kind 800. Die Holzwerkstatt mit Hobelbänken, Maschinen und Absaugung 25.000. Der Dorfpavillon, den sich Hort, Vereine und Ehrenamt teilen, 180.000. Und die Kita im Denkmal — sechzig Plätze von der sechsten Lebenswoche an — rund zwei Millionen.

Der erste Bauabschnitt, vom Grundstück bis zum fertigen Haus, umfasst rund 9,5 Millionen Euro. Das ist viel. Aber es ist aufgeteilt in Stücke, von denen keines auf einen einzelnen Geber wartet.

Ein Posten steht dabei allein: die ersten drei Betriebsjahre. Die Finanzhilfe des Landes beträgt 6.412 Euro je Grundschulkind und Jahr — sie setzt aber erst im vierten Jahr ein. Die drei Jahre davor muss jemand vorfinanzieren, und dafür gibt es keine öffentliche Förderung; Betriebskosten sind in fast jedem Programm ausgeschlossen. Wer ein Kind ein Jahr trägt, schließt genau diese Lücke.

Die Lerndorf Klein Wanzleben gGmbH ist als gemeinnützig anerkannt; über jede Zuwendung stellen wir eine Bestätigung aus. Und jeder Baustein kann auch als Sachleistung oder als Arbeit übernommen werden — Handwerksbetriebe aus dem Ort tragen die Werkstätten bereits mit.

Bevor Sie überweisen: Rufen Sie uns an. Damit nicht zwei Menschen dasselbe Hochbeet finanzieren, führen wir die Liste von Hand.

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